Renate Hermanns –
Webentwicklerin, Marketing-Fachkauffrau, Sparringspartnerin.

Websites sind für mich weder reine Technikprojekte noch digitale Visitenkarten. Sie müssen zu einem Unternehmen passen, seine Kundschaft erreichen und im Alltag zuverlässig funktionieren.

Dafür bringe ich unterschiedliche Perspektiven zusammen. Mein beruflicher Weg führte mich vom Marketing über die Webentwicklung zu WordPress und anderen technischen Lösungen. Heute hilft mir diese Erfahrung dabei, nicht mit einem bestimmten Werkzeug zu beginnen, sondern mit der Frage:
Was braucht dieses Projekt?

Portrait Renate Hermanns

Wie ich wurde, was ich bin.

Alles begann mit Stylesheets, genauer: Cascading Style Sheets (CSS).

Als ich meine Ausbildung zur Multimedia-Redakteurin abschloss, veränderte CSS gerade grundlegend die Art, wie Websites gebaut wurden. Mich faszinierte daran nicht nur, was sich damit gestalten ließ. Vor allem gefiel mir die Idee, Inhalt und Gestaltung sauber voneinander zu trennen und technische Zusammenhänge wirklich zu begreifen.

2001 wagte ich den Sprung in die Selbstständigkeit – mit dem festen Vorsatz, Dinge wirklich zu verstehen und nicht bloß anzuwenden.

Meine Art zu lernen war schon immer der praktische Umgang: ausprobieren, scheitern, verstehen und dann besser machen.

Diese Neugier ist geblieben.

Was ich mitbringe.

Meine berufliche Geschichte ist nicht geradlinig. Vor meiner Selbstständigkeit habe ich unter anderem bei Kienbaum, der Messe Düsseldorf, dem Handelsblatt, der Westdeutschen Zeitung und dem redaktionsbüro gearbeitet.

In unterschiedlichen Rollen habe ich dabei gelernt, wie Unternehmen kommunizieren und wie Inhalte aufbereitet werden müssen, damit sie ihre Zielgruppe erreichen.

Als Marketing-Fachkauffrau denke ich in Zielgruppen und Botschaften. Als Multimedia-Entwicklerin in sauberem Code und zugänglichen Standards.

Diese beiden Perspektiven gehören für mich zusammen. Denn eine technisch einwandfreie Website hilft wenig, wenn sie nicht vermittelt, wofür ein Unternehmen steht. Umgekehrt braucht eine gute Idee eine technische Grundlage, die sie zuverlässig ins Web bringt.

Das Werkzeug folgt der Aufgabe.

Seit 2007 gehört WordPress zu meinen wichtigsten Werkzeugen. In dieser Zeit habe ich damit sehr unterschiedliche Websites entwickelt und betreut. Aber nicht jede Website braucht dasselbe System.

Deshalb steht für mich die technische Entscheidung nicht am Anfang eines Projekts. Erst wenn geklärt ist, welche Inhalte und Funktionen benötigt werden und wie die Website später genutzt und gepflegt werden soll, lässt sich sinnvoll entscheiden, welche technische Grundlage dazu passt.

Auch nach vielen Jahren gehört Lernen für mich deshalb zum Beruf. Ich beschäftige mich mit neuen Werkzeugen und hinterfrage vertraute Lösungen, wenn eine andere technische Grundlage für ein Projekt sinnvoller sein könnte.

Die Technik folgt der Aufgabe – nicht umgekehrt.

Lernen im Netzwerk.

Vieles von dem, was ich heute weiß, habe ich mir im praktischen Umgang mit Webtechnologien erarbeitet. Dabei habe ich früh erfahren, wie wertvoll der fachliche Austausch mit anderen ist. In Netzwerken wie webgrrls und texttreff habe ich erlebt, was kollegialer Austausch auf Augenhöhe bedeutet: Wissen wird geteilt, nicht gehortet. Seit 10 Jahren gehört für mich auch der regelmäßige Austausch im Düsseldorfer WordPress Meetup dazu.

Das Prinzip von Geben und Nehmen hat mich geprägt. Daher geben ich mein Wissen gern weiter – in Vorträgen, Blogbeiträgen und Workshops. Handouts aus meinen Vorträgen finden sich im Archiv dieser Website.

Gleichzeitig lerne ich weiter. Webtechnologien verändern sich, neue Werkzeuge entstehen und bestehende entwickeln sich weiter. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen hilft mir dabei, Entwicklungen einzuordnen und zu entscheiden, was davon für meine Arbeit tatsächlich relevant ist.

Niemand kann alles – und das ist gut so.

Ich muss nicht jede Disziplin selbst abdecken. Wenn ein Projekt zusätzliche Expertise braucht, hole ich die passende Fachfrau dazu. Über meine Netzwerke kann ich auf erfahrene Spezialistinnen zurückgreifen und das Team passend zum jeweiligen Projekt zusammenstellen.

Dabei bleibe ich Ihre Ansprechpartnerin und behalte das Gesamtprojekt im Blick. So können unterschiedliche Fachgebiete zusammenkommen, ohne dass Sie die Abstimmung zwischen mehreren Beteiligten selbst übernehmen müssen. Sie genießen die Vorteile einer Agentur, ohne kostspielige Overheads und Verwaltungsstrukturen.

Wie ich arbeite.

Ich stelle Fragen, bevor ich Lösungen vorschlage. Denn bevor ich über Technik nachdenke, möchte ich verstehen, was Ihre Website für Ihr Unternehmen leisten soll. Erst daraus ergeben sich die Anforderungen an Konzeption und Umsetzung.

Bei der technischen Arbeit gehören sauberer Code und gute Zugänglichkeit für mich zu einer soliden Grundlage. Webstandards begleiten meine Arbeit seit den Anfängen meiner Selbstständigkeit.

Dabei geht es mir nicht darum, Technik um ihrer selbst willen zu perfektionieren. Entscheidend ist, dass die Lösung zu Ihrem Projekt passt und Ihre Website auch im Alltag zuverlässig funktioniert.

Passt meine Arbeitsweise zu Ihrem Projekt?

Vielleicht haben Sie bereits eine ziemlich genaue Vorstellung von Ihrer neuen Website. Vielleicht wissen Sie bislang nur, dass die bestehende nicht mehr zu Ihrem Unternehmen passt.

Beides ist ein guter Ausgangspunkt für ein erstes Gespräch. Wir schauen gemeinsam darauf, was Sie erreichen möchten und welche Unterstützung dafür sinnvoll ist.

Sprechen wir darüber.